2026 ist auf LibraNoir ein neuer Bereich entstanden: die Verfilmungen. Im August ging es mit 14 Einträgen los, Ende September waren es schon 102. Inzwischen verzeichnet das Archiv 185 Adaptionen von SPIEGEL-Bestsellern, alle von Hand zusammengetragen: 107 Filme, 40 Fernsehfilme, 37 Serien und Miniserien, dazu ein Kurzfilm. Sie reichen von 1959 bis in dieses Jahr, zuletzt kamen unter anderem Andreas Dresens „Alte Liebe“ und „Herkunft“ nach Saša Stanišić hinzu.
Spitzenreiter ist wenig überraschend „Der Herr der Ringe“ mit neun Einträgen. Dicht dahinter folgt ein Buch, das kaum jemand auf dem Zettel hat: „Der Schlüssel“ von Junichiro Tanizaki, acht Mal verfilmt. Die erste Fassung entstand 1959, zwei Jahre vor der ersten Liste im Archiv. Die bislang letzte stammt aus diesem Jahr.
Manche Autoren nahmen die Sache gleich selbst in die Hand: Elia Kazan („Das Arrangement“, 1969), Michel Houellebecq („Die Möglichkeit einer Insel“, 2008) und Brösel („Werner, eiskalt“, 2011) führten bei der Verfilmung ihres eigenen Buchs Regie, Brösel gemeinsam mit Gernot Roll.
Und manche Stoffe kommen wieder: „Der IKS-Haken“ lief 1970 im Kino und kehrte 2019 als Miniserie zurück. Auch „Der Name der Rose“ wurde 33 Jahre nach dem Film zur Serie.
Alle 185 Adaptionen findest du unter libranoir.de/verfilmungen. Sehr viele Adaptionen sind über Booklooker noch sehr günstig erhältlich, denn vieles findet man nicht auf den Streamingportalen oder Mediatheken.
Viel Spaß 🙃